Wie schon in der letzten Woche an dieser Stelle bemerkt wurde, beginnt
nun wieder die Zeit der Geschichten und Märchen. Für mich ist
die spannendste Geschichte, die des legendären König Arthurs.
Ich denke jeder kennt, die Geschichte des kleinen Jungen, der bei seinen
Stiefeltern aufgewachsen ist - unter dem wachenden Augen des Zauberers
Merlin. Er ahnt nicht, dass er der Sohn des alten Königs ist.
In England herrscht Streit um die Thronfolge. Viele Fürsten beanspruchen
die Krone für sich, doch keiner hat die Macht oder genießt genug
ansehen, um sich gegen die anderen durchzusetzen. Als letzter Test gilt
das Schwert ‘Excalibur’, das in einem Stein steckt und nur vom wahren König
wieder herausgezogen werden kann.
Eines Tages, aus Anlass eines Festes oder Turniers, gelangt auch
der junge Arthur zum Festplatz.
Eine Version der Legende ist, dass er von Merlin in Anwesenheit
der Kontrahenten aufgefordert wird, das Schwert aus dem Stein zu ziehen,
was ihm gelingt und die Königswürde einbringt.
Die zweite, sportlichere Version besagt, dass er als Schildknappe
seines Stiefbruders, ein Schwert auftreiben muss, weil ihm das des
Bruders abhanden gekommen ist. Er sieht Excalibur im Stein und zieht es
heraus. Nach dem Turnier wird bemerkt, dass der Stiebruder mit dem
Schwert Excalibur gekämpft hat. Alle vermuten, dass er der neue
König sein muss.
Doch Merlin korrigiert den Irrtum. Er stößt das Schwert
wieder in den Stein. Der Stiefbruder tritt heran und natürlich gelingt
es ihm nicht Excalibur aus dem Felsen zu befreien. Merlin fordert Arthur
auf, es zu versuchen - mit oben erwähntem Resultat.
Das ist jedoch nur der Beginn der Sage.
Arthur gründet die Tafelrunde. An diesem Tisch, der in einer prächtigen
Halle seines Schlosses ‘Camelot’ steht, sitzen ehrenvolle Ritter - alle
im Kreis. Keiner sitzt am Haupt der Tafel, kein Platz ist erhoben - auch
der König nicht. Die Ritter bestehen viele Abenteuer. Sie kämpfen
gegen den Grünen Ritter, suchen den Heiligen Gral.
Natürlich spielt auch die Liebe ein Rolle.
Der ehrwürdigste der Ritter, Lancelot, verliebt sich ausgerechnet
in die Frau Arthurs.
Arthurs Gegenspieler sind in der Hauptsache Morgaine, die Fee, und
ihr Sohn.
Diese intrigieren gegen den König, machen die Liebe zwischen Lancelot
und Guinevre öffentlich und beschwören so das Ende Camelots,
der Tafelrunde und König Arthurs herauf.
Alles ein Märchen?
Mehr zu den historischen Quellen gibt es hier: Der
historische König Arthur
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